Allgemein
1. EAGLE und 64-Bit-Linux-Systeme
2. Läuft EAGLE unter Windows Vista und Windows 7?
3. Grafikprobleme unter Linux
4. Wo finde ich Hilfe und kann Informationen über EAGLE erhalten?
5. Die EAGLE-Projektverwaltung
6. Welche Konfigurationsdateien gibt es und wo sind sie?
7. Wie kann ich ein anderes Raster für Layout, Schaltplan oder Bibliothek voreinstellen?
8. Board und Schaltplan sind nicht konsistent! Was kann ich tun?
9. Konvertieren von Dateien aus Versionen vor 2.6 nach 3.xx/4.xx/5.xx:
Schaltplan-Editor
10. Pin und Netz werden nicht miteinander verbunden. Warum?
Layout-Editor
11. Wie wird der Pad-Durchmesser bestimmt?
12. Im Layer-Setup verwende ich Blind-/Buried-/Micro-Vias. EAGLE zeigt aber alle Vias in allen Signallayern an.
13. Vias und Lötstopmaske - Wie funktioniert das?
14. Texte sehen auf der fertigen Platine anders aus als bei mir am Bildschirm! Wie kann das sein?
15. Wie legt man eine Kupferfläche, zum Beispiel für GND, an?
16. RATSNEST berechnet meine Polygon-Fläche nicht. Warum?
17. Supply-Layer, Versorgungslagen, Polygone in Innenlagen - Was ist zu beachten?
Bibliotheken
18. Bauteile und Bibliotheken suchen und finden
User-Language
19. User-Language-Programm (ULP) - Was ist das und wie nutze ich es?
1. EAGLE und 64-Bit-Linux-Systeme
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Wenn Sie mit einem 64-bit Fedora 10-System arbeiten, benötigen Sie
ein paar Fedora-386-Bibliotheken damit EAGLE (32-Bit-Applikation) läuft.
Folgende Pakete müssen installiert sein:
expat.i386
fontconfig.i386
freetype.i386
glibc.i686
libX11.i386
libXau.i386
libXcursor.i386
libXdmcp.i386
libXext.i386
libXfixes.i386
libXft.i386
libXi.i386
libXrandr.i386
libXrender.i386
libgcc.i386
libjpeg.i386
libpng.i386
libstdc++.i386
libxcb.i386
zlib.i386
Damit EAGLE 5.x auf einem 64-bit Ubuntu 9.04 System verwendet werden kann,
müssen folgende Bibliotheken installiert werden:
lib32asound2
lib32gcc1
lib32ncurses5
lib32stdc++6
lib32z1
libc6-i386
ia32-libs
Die Installation dieser Pakete kann über folgenden Befehl erfolgen:
sudo apt-get install lib32asound2 lib32gcc1 lib32ncurses5 lib32stdc++6 lib32z1 libc6-i386 ia32-libs
2. Läuft EAGLE unter Windows Vista und Windows 7?
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Ja, alle EAGLE-5.x-Versionen laufen problemlos.
Wenn Sie mit einer älteren EAGLE-Version, zum Beispiel 4.1x arbeiten, gibt
es ein paar Besonderheiten zu beachten:
1. Sollte sich EAGLE 4.1 nicht von der CD oder mit einem der exe-Archive
aus dem Download-Bereich installieren lassen, downloaden Sie bitte
eines der zip-Archive, also zum Beispiel die Datei
eagle-win-ger-4.16r2.zip für die deutsche Version.
Siehe: ftp://ftp.cadsoft.de
Das Archiv wird dann entpackt und in ein beliebiges Verzeichnis
geschoben. Eine Verknüpfung auf dem Desktop oder im Start-Menü
müssen Sie selbst anlegen.
2. Das bisher übliche Win-Help-Format, also die Hilfe-Funktion von
Windows-Applikationen wird nicht mehr automatisch unterstützt.
Microsoft bietet hierzu aber eine Lösung:
http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=59782
Seit Version 5.0 verfügt EAGLE über ein eigenes betriebsystem-unabhängiges
Hilfe-System.
3. Grafikprobleme unter Linux
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Manche Anwender klagen über eine unsaubere Grafikdarstellung und über
langsamen Grafikaufbau unter Linux mit EAGLE 4.1. Außerdem kann es vorkommen,
dass die EAGLE-Editor-Fenster teilweise transparent dargestellt werden.
An manchen Systemen kann es auch unter EAGLE 5 zu Probleme mit dem flüssigen
Grafikaufbau kommen.
Zur Lösung der Probleme sollte man die Datei xorg.conf überprüfen.
Diese befindet sich üblicherweise im Verzeichnis /etc/xorg oder /etc/X11.
Falls die Composite-Extension aktiviert, beziehungsweise nicht explizit
deaktiviert ist, ändern Sie die entsprechende Extensions-Section bzw.
fügen Sie folgende Zeilen in die Datei ein:
Section "Extensions"
Option "Composite" "Disable"
EndSection
Weitere Informationen dazu gibt es auch unter
https://bugzilla.novell.com/show_bug.cgi?id=227337
Das Deaktivieren der Composite-Extension vermeidet bei Linux-Systemen, die mit
xorg-x11-Paketen der Version 7.3 arbeiten auch "X Error"-Meldungen, die beim Starten
und Beenden von EAGLE 5.x in einem Konsolen-Fenster gemeldet werden.
Falls beim Scrollen in einem Editor-Fenster oder im EAGLE Control Panel
Grafikfehler entstehen, setzen Sie die Umgebungsvariable
XLIB_SKIP_ARGB_VISUALS auf 1.
Dazu kann man zum Beispiel ein Shell-Script verwenden:
#!/bin/sh
export XLIB_SKIP_ARGB_VISUALS=1
/usr/bin/eagle
4. Wo finde ich Hilfe und kann Informationen über EAGLE erhalten?
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Trainingshandbuch
Ist Bestandteil der EAGLE-Installation und im Unterverzeichis doc als
PDF-Datei gespeichert. Ideal für den EAGLE-Einsteiger zum Erlernen der Bedienweise
des Programms.
Handbuch
Gehört ebenfalls zur Installation und ist auch als PDF-Datei im doc-Ordner
gespeichert.
Hilfe-Funktion
Kann zu jeder Zeit in EAGLE aufgerufen werden. Entweder über das Hilfe-Menü,
durch Drücken der Funktionstaste F1 oder Eintippen des Befehls HELP in der
Kommandozeile eines Editor-Fensters.
HELP ROUTE zeigt zum Beispiel die Hilfe zum ROUTE-Befehl an.
UPDATE-Datei
In jeder EAGLE-Installation finden Sie im Verzeichnis eagle/doc
eine Datei mit dem Namen UPDATE.txt (Windows) bzw. UPDATE (Linux, Mac).
Diese Datei enthält alle Informationen über Änderungen, die zwischen den
einzelnen EAGLE-Releases gemacht wurden.
Sollte sich also nach einem Update beispielsweise eine Funktion nicht mehr
so verhalten wie Sie das gewohnt sind, könnte eine Änderung die Ursache sein,
die in dieser Datei dokumentiert wurde. Auch alle Neuerungen oder ggf.
Fehlerkorrekturen sind darin dokumentiert.
EAGLE-FAQ
An dieser Stelle werden häufig gestellte Fragen beantwortet.
Siehe http://www.cadsoft.de/faq
Newsgroups
CadSoft unterhält einen freien News-Server unter
news://news.cadsoft.de,
der deutsch- und englischsprachige Gruppen enthält. Dort kann man mit
anderen EAGLE-Nutzern Erfahrungen austauschen, Supportanfragen stellen oder
auch Vorschläge für zukünftige Programm-Versionen unterbreiten.
Um diesen Sevice zu nutzen brauchen Sie eine Newsreader-Software.
Aktuelle Version im Internet
Die neueste offizielle EAGLE-Version findet man auf dem CadSoft-Server im
Download-Bereich http://www.cadsoft.de/download.htm
Die Archive können auch direkt vom Ftp-Server heruntergeladen werden:
ftp://ftp.cadsoft.de/eagle/program
Beta-Version im Internet
Sind Sie an der aktuellen Beta-Version interessiert, gibt es diese unter
ftp://ftp.cadsoft.de/eagle/betatest
zum Download. Auf dem CadSoft-Newsserver news://news.cadsoft.de
gibt es eine spezielle Gruppe eagle.betatest in der Fragen, Probleme und Informationen rund
um die Beta-Version behandelt werden. Diese Gruppe sollte, wenn möglich,in
englisch geführt werden.
Direkt bei der CadSoft-Hotline per E-Mail, Fax, Telefon
Bei speziellen Fragen, die über die vorher angeführten Möglichkeiten nicht
gelöst werden konnten, steht Ihnen die kostenlose CadSoft-Hotline zur
Verfügung.
Sie ist erreichbar während der Geschäftszeiten:
Mo - Do 9:00 - 12:00 und 13:00 bis 16:00
Fr 9:00 - 13:00
E-Mail: hotline@cadsoft.de
Fax: +49 8635 6989-40
Tel: +49 8635 6989-30
Bitte halten Sie bei Anfragen an die Hotline Ihre Serienummer und
Informationen über die verwendete Programm-Version bereit. Diese Information
finden Sie im EAGLE Control Panel im Menü Hilfe/Über EAGLE.
5. Die EAGLE-Projektverwaltung
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Was ist ein Projekt?
Darunter versteht EAGLE zunächst einfach einen Ordner in dem sich verschiedene
Dateien befinden, die zur aktuellen Arbeit gehören. Also auf alle Fälle
Schaltplan und Layout. Vielleicht eine oder mehrere spezielle Bibliotheken,
eine besondere dru-Datei mit ausgetüfftelten Design-Regeln, evtl. in einem
weiteren Unterverzeichnis die Fertigungsdateien und so weiter. Was diesen
Ordner aber erst zum EAGLE-Projekt macht, ist die Datei eagle.epf.
In dieser Datei merkt sich EAGLE welche Fenster geöffnet und welche Bibliotheken
geladen sind. Auch besondere Einstellungen, die in den aktiven Editor-Fenstern
getroffen wurden, zum Beispiel besondere Werte für das Width-Menü oder der
zuletzt benutzte Layer beim Verlegen von Leiterbahnen im Layout mit dem
ROUTE-Befehl.
Wie arbeite ich mit Projekten?
Es gibt im EAGLE Control Panel im Menü Optionen/Verzeichnisse
die Möglichkeit einen oder auch mehrere Projektpfade anzugeben. Dieser Pfad verweist
auf das Verzeichnis, das die einzelnen Projektverzeichnisse enthält.
Ein Projekt legt man im Control Panel an. Einfach über
Datei/Neu/Projekt
oder durch einen rechten Mausklick auf den Zweig Projekte in der
Baum-Ansicht und der Auswahl von Neues Projekt im Kontextmenü. Es
erscheint ein Projektordner, den man beliebig benennen kann. Projektordner
sind im Gegensatz zu normalen Ordner mit einem roten Icon markiert und haben
rechts neben dem Namen einen Marker. Dieser Marker zeigt an ob ein Projekt
aktiv (grün) ist oder nicht (grau).
Klickt man mit der Maus auf den Marker, kann man seinen Zustand ändern, also
das Projekt öffnen oder schließen.
Beendet man EAGLE mit einem geladenen Projekt, wird beim nächsten EAGLE-Start
dieses Projekt wieder automatisch geöffnet. Ist beim Beenden des Programmes
kein Projekt geladen, erscheint beim Start nur das Control Panel und man kann
von dort aus das gewünschte Projekt öffnen. Nur wenn die Editor-Fenster beim
Beenden des Programmes oder beim Schließen des Projektes geöffnet sind, kann
EAGLE sich Einstellungen dazu merken.
6. Welche Konfigurationsdateien gibt es und wo sind sie?
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Es gibt drei Dateien, die alle wichtigen Einstellungen enthalten:
Die Scriptdatei eagle.scr, die Projektdatei eagle.epf
und die benutzerspezifische Datei eaglerc.
Wie arbeiten die Dateien eagle.scr, eagle.epf und eaglerc zusammen?
eagle.scr ist der Ort für Einstellungen, die grundsätzlich für alle
neuen Schaltpläne, Layouts und Bibliotheken gelten sollen.
eagle.epf speichert alle Einstellungen, die während der Arbeit gemacht
werden. Zum Beipsiel, besondere Werte im Drill-Menü, weil Sie in diesem
Projekt (Board) spezielle Bohrdurchmesser verwenden müssen.
Solche Dinge werden in eagle.epf für die aktuell geöffneten (Layout-,
Schaltplan-, Bibliotheks-) Editor-Fenster gespeichert. Sobald eines
dieser Fenster geschlossen wird, sind die Einstellungen dafür nicht
mehr verfügbar.
eaglerc enthält benutzerspezifische oder globale Einstellungen, die
nichts mit dem gerade zu bearbeiteten Schaltplan/Layout zu tun haben. Also,
zum Beispiel, Einstellungen zur Benutzeroberfläche, Einstellungen zu
den Editor-Fenstern oder den Dialog-Fenstern, die Farbdefinition und so
weiter.
eagle.scr
Diese Datei befindet sich im Unterverzeichnis scr der aktuellen EAGLE-Installation,
also zum Beispiel unter Windows für die Version 4.16
unter C:\Programme\eagle-4.16\scr.
In dieser Datei hinterlegt man Grundeinstellungen, die beim Anlegen einer
neuer Schaltplan-, Board- oder Bibliotheksdatei verwendet werden sollen.
Die eagle.scr wird immer dann gelesen, wenn eine Datei neu erzeugt wird oder
über Datei/Öffnen geöffnet wird. Sie wird nicht ausgeführt,
wenn eine Datei automatisch, zum Beispiel beim Start des Programms, durch ein Projektfile
geöffnet wird.
Die Datei enthält verschiedene Abschnitte für die einzelnen Editor-Fenster:
Nach dem Schlüsselwort BRD: folgt alles was im Layout-Editor ausgeführt
werden soll, SCH: steht für den Schaltplan-Editor, LBR: für den
Bibliothekseditor allgemein, DEV:, SYM:, PAC: für
Device-Editor, Symbol-Editor und Package-Editor. Einstellungen, die für
alle Editoren gelten sollen (beispielsweise eine bestimmte Hintergrundfarbe),
stellt man in der eagle.scr ganz an den Anfang, also vor BRD:.
Was wird üblicherweise in eagle.scr eingestellt?
Voreinstellungen für das Raster (GRID-Befehl), Menü-Inhalte für Drill-,
Width, Diameter- und Size-Menü (SET-Befehl), alle möglichen Optionen des
SET-Befehls, wie zum Beispiel benutzte Layer, Farben und so weiter. Im
Prinzip alles was man auch im Menü unter Optionen/Einstellungen
der Editor-Fenster einstellen kann (siehe auch HELP SET).
eagle.epf
Diese Datei entsteht sobald man in EAGLE ein Projekt anlegt, zum Beispiel über
das Menü Datei/Neu/Project. Im Projekte-Zweig der Baum-Ansicht
erscheint dann einen Projektordner, der mit einem roten Mini-Symbol
gekennzeichnet wird. Das ist das Zeichen, dass in diesem Ordner die Datei
eagle.epf vorhanden ist. Mit dem Marker rechts vom Projektnamen erkennt man
ob das Projekt aktiv ist. Grün bedeutet, dass dieses Projekt gerade geladen
ist.
Was steht in der Projektdatei eagle.epf?
Zunächst ist die Projektdatei eagle.epf leer. Beim Schließen des Projekts
(z.B. Klick auf den grünen Marker) oder beim Beenden des Programms mit Alt+X
wird diese Datei automatisch gespeichert, sofern unter
Optionen/Sicherung im Control Panel die Option
Projektdatei automatisch sichern aktiviert ist. In der
Projektdatei merkt sich EAGLE welche Fenster beim Beenden des Projekts geöffnet
sind, an welcher Position sie auf dem Desktop angeordnet sind und welcher
Inhalt dargestellt wird. Außerdem werden für jedes geöffnete Fenster
verschiedenste Einstellungen gespeichert. Zum Beispiel der Inhalt der Menüs
(für Diameter, Width usw.), die zuletzt benutzten oder auch die voreingestellten
Werte für Width, Drill, Diameter usw. Sinn und Zweck dieser Datei ist es,
beim erneuten Aufrufen des Projekts genau den Zustand wieder herzustellen,
der beim letzten Bearbeiten aktuell war.
In der eagle.epf steht auch welche Bibliotheken geladen (in use) sind.
eaglerc.usr bzw. .eaglerc
Hier handelt es sich um eine benutzerspezifische Konfigurationsdatei, die unter
Windows, für EAGLE 5.x im Verzeichnis Anwendungsdaten\CadSoft\EAGLE und für
ältere EAGLE-Versionen 4.x unter Eigene Dateien steht und eaglerc.usr heißt.
Unter Linux und Mac ist die Datei im Home-Verzeichnis und hat den
linux-typischen Namen .eaglerc. Man spricht im Allgemeinen von der Datei
eaglerc.
Welche Informationen werden in der eaglerc gespeichert?
eaglerc enthält Informationen über die aktuellen Pfadeinstellungen, die im
Control Panel unter Optionen/Verzeichnisse getroffen wurden.
Außerdem wird, sofern dies der Fall ist, das zuletzt, beim Beenden des EAGLEs
aktive Projekt-Verzeichnis gespeichert. So wird beim Neustart des Programms
dieses Projekt automatisch wieder geladen.
Außerdem sind die aktuellen Funktionstastenbelegungen für die einzelnen
Editor-Fenster, Einstellungen zur Benutzeroberfläche, Informationen über das
Aussehen verschiedener Dialog-Fenster (ADD, Replace, Device-Editor....) hinterlegt.
Auch die Symbolzuordnung zu den Bohrdurchmessern, die im Menü
Optionen/Einstellungen/Bohrsymbole getroffen wird, die
Farbeinstellungen für den Hintergund und für die Layer (wird im Menü
Optionen/Einstellungen/Farben definiert), und die Farbe für die
Rasterdarstellung werden hier gespeichert. Außerdem die Einstellungen im
Drucker-Dialog und die Liste der zuletzt bearbeiteten Dateien.
Ein Blick mit einem einfachen Texteditor in die Datei verschafft einen
Überblick über die Optionen. Eine direkte Dokumentation für diese Datei gibt
es nicht, allerdings sind die Optionen selbsterklärend. In der Datei UPDATE
bzw. UPDATE.txt sind einige der Optionen, die in der eaglerc-Datei gemacht
werden können, beschrieben. Suchen Sie einfach in der UPDATE-Datei nach
dem entsprechenden Schlüsselwort.
Eine Änderung der eaglerc sollte nur gemacht werden, wenn EAGLE vorher beendet
wurde!
Existiert keine eaglerc, legt EAGLE eine mit den aktuellen Einstellungen neu an.
Weitere Konfigurationsdateien
Design-Rules-Datei - *.dru
Das ist eine Datei, die vom Benutzer angelegt werden kann, wenn er besondere
Einstellungen, die für eine Platine gelten sollen, beispielsweise für zukünftige
Projekte sichern will. Die dru-Datei wird über den Design-Regeln-Dialog im
Menü Bearbeiten/Design-Regeln oder auch über den DRC-Befehl
erstellt. Dazu gibt es unter Datei die Schaltfläche
Speichern unter.... An dieser Stelle kann auch über
Laden... eine bereits existierende Datei geladen werden.
Was steht in einer dru-Datei?
Alle Einstellungen, die in den Design-Regeln getroffen werden, also zum Beispiel
Infos über den Layeraufbau, Mindestabstände, Minimum-Werte für Leiterbahnbreiten
und Bohrdurchmesser, die erlaubten Restringbreiten bei Pads und Vias, die Formen
der Pads, Einstellungen zu den Lötstopmasken und Lotpastenmasken usw.
Im Verzeichnis dru, einem Unterverzeichnis des eagle-Verzeichnisses, findet man
eine Datei default.dru, die vom Programm vorgegebene Werte enthält.
Hat man also mal alles verstellt, kann man durch das Laden dieser Datei zu
einer brauchbaren Grundeinstellung zurückkommen.
Die Design-Reglen werden direkt in der Borddatei gespeichert. Die dru-Datei
braucht nicht an den Leiterplattenhersteller weitergegeben werden.
Autorouter-Steuerdatei - *.ctl
Diese Datei kann vom Benutzer angelegt werden. Wenn man im
Autorouter-Setup-Fenster (AUTO-Befehl) die Parameter für den Autorouter
eingestellt hat, kann man diese in einer ctl-Datei für zukünftige
Routing-Jobs speichern. Die Datei wird im Autorouter-Setup-Fenster unter
General mit der Schaltfläche Speichern unter...
gesichert. An dieser Stelle kann auch über Laden... eine bereits
existierende Datei importieren.
Erstellt man über Datei/Neu eine neue Boarddatei, gibt EAGLE
Defaultwerte für den Autorouter vor.
Was steht in einer ctl-Datei?
Alles was für den Autorouter relevant ist: Die Anzahl der Lagen und deren
Vorzugsrichtungen, das Routing-Raster, die Anzahl der Optimierungsläufe und
die entsprechenden Werte für die Kostenfaktoren und Routingparameter.
Mehr Informationen zu den Autorouter-Einstellungen finden Sie im Handbuch.
7. Wie kann ich ein anderes Raster für Layout, Schaltplan oder Bibliothek voreinstellen?
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EAGLE verwendet in den verschiedenen Editoren bestimmte Standard-Raster-Werte.
Im Schaltplan zum Beispiel, ist der Wert auf 100 mil gesetzt, im Layout-Editor liegt
der Default-Wert bei 50 mil.
Die Voreinstellung kann man in der Datei eagle.scr ändern. Diese Datei
befindet sich im Verzeichnis scr, einem Unterordner des EAGLE-Programm-Ordners. Editieren
Sie die Datei mit dem Texteditor. Wenn Sie die Einstellung für den Layout-
Editor verändern wollen, suchen Sie bitte in der Datei nach dem Abschnitt BRD:.
GRID MM 1.27 DOTS ON;
stellt ein 1.27mm-Raster ein, das als Punkteraster dargestellt wird, sobald
die BRD-Datei geöffnet wird. Das Semikolon am Zeilenende schließt den Befehl ab.
Falls in diesem Abschnitt schon eine GRID-Zeile existiert ersetzen Sie die bestehende
einfach durch Ihre eigene.
Die Syntax des GRID-Befehls finden Sie in der Hilfe-Funktion, zum Beispiel mit HELP GRID.
Entsprechendes kann man auch in den Abschnitten SCH: für den Schaltplan
oder auch in PAC:, SYM: oder DEV: für Package-, Symbol- oder
Device-Editor definieren.
Nach dem Ändern der eagle.scr laden Sie die aktuell geladenen Dateien über
Datei/Öffnen einfach neu.
Noch ein Hinweis zum Schaltplan-Editor:
Das Raster von 100 mil sollte nicht verändert werden! Wenn Sie lieber in Millimeter arbeiten
wollen, spricht nichts dagegen in der eagle.scr unter SCH: den GRID-Befehl zu ändern:
GRID DEFAULT MM;
oder GRID MM 2.54;
8. Board und Schaltplan sind nicht konsistent! Was kann ich tun?
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Die Back- und Forward-Annotation kann nur funktonieren, solange Schaltplan- und
Layout-Editor gleichzeitig geöffnet sind. Nur so können die Änderungen von der einen Datei in
die andere übernommen werden.
Wenn der ERC die Meldung Board und Schaltplan sind nicht konsistent! ausgibt, war
vermutlich beim Bearbeiten des Projektes (zumindest eine Zeit lang) Schaltplan oder Layout
nicht geladen. Alle in dieser Zeit in der Zeichnung gemachten Änderungen hat der andere Teil
nicht mitbekommen. So konnten die Unterschiede, die der ERC in seiner Fehlerdatei im unteren
Teil nach den Warnungen und Fehlern zur Schaltplanlogik (sofern vorhanden) anzeigt entstehen.
Die Unterschiede müssen jetzt von Hand behoben werden. Je nach Fehlermeldung muss man die
fehlenden Bauteile nachträglich platzieren, richtig benennen, den entsprechenden Value vergeben,
die richtigen Signale oder Netze anschließen und so weiter. Man kann nach jeder Aktion den ERC
starten und prüfen ob die entsprechende Fehlermeldung verschwunden ist. Dies ist solange zu
machen, bis der ERC keine Unterschiede mehr meldet.
Nach der Medlung Board und Schaltplan sind konsistent, funktioniert auch die Back- und
Forward-Annotation wieder.
Bitte denken Sie daran: Schaltplan und Board müssen immer gleichzeitig geladen sein!
9. Konvertieren von Dateien aus Versionen vor 2.6 nach 3.xx/4.xx/5.xx:
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Dazu gibt es im eagle/bin-Verzeichnis eine altes DOS-Programm mit dem Namen UPDATE26.EXE.
Dieses Programm wird verwendet um alte Dateien zu konvertieren.
Kopieren Sie die zu konvertierenden Daten in ein gemeinsames Verzeichnis mit den Dateien
UPDATE26.EXE und LAYERS.NEW. Öffnen Sie dann ein DOS-Fenster (Eingabeaufforderung)
unter Windows und wechseln Sie in dieses Verzeichnis. Wenn Sie unter Linux arbeiten, können Sie
zum Beispiel xdosemu zur DOS-Emulation verwenden.
Tippen Sie ein:
update26 dateiname.ext
Die Datei wird konvertiert und kann anschliessend in EAGLE 3.xx/4.xx/5.xx eingelesen werden.
Die Meldung am Bildschirm lautet: ok....
Sollte die Meldung Please define replacment for layer xxx in LAYERS.NEW erscheinen,
wurden in Layout/Schaltplan/Bibliothek eigene Layer definiert. Aufgrund der Umstrukturierung
der Layer von EAGLE Version 2.05 auf 2.6 muss eine neue Layernummer über 100 vergeben werden.
Dazu editieren Sie die Datei LAYERS.NEW mit einem einfachen Texteditor und fügen zum
Beispiel als letzte Zeile in der Datei eine neue Layernummer ein.
Sie haben zum Beispiel den Layer 55 verwendet und wollen diesem die Nummer 105 geben.
Das kann so aussehen:
55 105
Das ist schon alles.
10. Pin und Netz werden nicht miteinander verbunden. Warum?
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Grundsätzlich sollte man im Schaltplan mit dem Standardraster von 0.1 inch
(entspricht 100 mil bzw. 2.54 mm) arbeiten. In den
Standard-Bibliotheken sind alle Symbole in diesem Raster gezeichnet Das
Ende eines Netzes muss exakt auf dem Pinanschlußpunkt liegen (ggf. Pins-Layer
einblenden), damit eine Verbindung entsteht. Bei der kleinsten Abweichung
werden beide nicht miteinander verbunden.
Checkliste: Wo liegt die Fehlerursache?
Prüfen Sie zunächst welches Raster eingestellt ist. 0.1 inch?
Prüfen Sie mit dem INFO-Befehl die Position des Bauteils und des Netzes.
Sind die Koordinaten im Raster, muss das Problem in der Bibliotheksdefinition
liegen. Zum Überprüfen der Position kann es sinnvoll sein GRID FINEST einzustellen.
Prüfen Sie mit INFO die Position der Pins im Symbol-Editor.
Prüfen Sie mit INFO die Position des Gates im Device-Editor.
Wie kann ich die Position am einfachsten korrigieren?
Mit dem MOVE-Befehl, zum Beispiel über eine Koordinatenangabe in der
Kommandozeile des Schaltplan-, Symbol- oder Device-Editors:
MOVE (0.0092 1.001) (0 1);
Seit Version 4.1 kann man auch die Kombination Strg + MOVE nutzen.
Klickt man mit gedrückter Strg-Taste und aktivem MOVE-Befehl auf ein
Element, wird es am Aufhängepunkt selektiert und springt somit in das aktuell
eingestellte Raster. Stellen Sie vorher das 0.1-inch-Raster ein.
Liegt keines der Elemente oder nur sehr wenige im Default-Raster des Schaltplans,
kann man auch ein ULP nutzen: snap-on-grid-sch.ulp verschiebt alles in
das vorgegebene Raster. Für Pins im Symbol-Editor gibt es dazu
snap-pin-in-symbol.ulp.
Bitte denken Sie dran:
Wird ein Netz auf einen Pin geschoben, wird es nicht angeschlossen. Man muss
das Bauteil auf das Netz schieben damit die Verbindung erfolgt.
Kopiert man ein Netz mit dem COPY-Befehl und schiebt es auf einen Pin, wird
es auch nicht angeschlossen (wie bei MOVE). Achtung: Bei COPY bleibt der
Netzname unverändert!
Wenn Netz und Pin miteinander verbunden sind, werden beide mit dem SHOW-Befehl
in der Darstellung hervorgehoben.
Netze verlegt man mit dem NET-Befehl!
11. Wie wird der Pad-Durchmesser bestimmt?
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Seit der Version 4.0 wird in den Standard-Bibliotheken für ein Pad nur noch
der Bohrdurchmesser und die Padform vorgegeben. Der Diameter, also der
Gesamtdurchmesser des Pads, wird üblicherweise auf auto (gleichbedeutend
mit 0) gesetzt.
Was bedeutet das?
Erst im Layout-Editor wird der tatsächliche Durchmesser-Wert errechnet. Die
Rechenvorschrift findet man in den Design-Regeln (Menü
Bearbeiten/Design-Regeln...)
unter Restring. Hier hat man die Möglichkeit für den Top- bzw. Bottom-
und für die Innenlayer getrennt eine eigene Rechenvorschrift vorzugeben.
Wie wird der Wert errechnet?
Mit dem Prozentwert, der sich auf den Bohrdurchmesser bezieht, errechnet EAGLE
die Breite des Kupferrings um die Bohrung. Standardwert ist 25%. Bei einem
Bohrdurchmesser von 0.8 mm ergibt das eine Ringbreite von 0.2 mm.
Als nächstes wird geprüft, ob dieser Wert innerhalb der angegebenen Minimum- und
Maximumgrenzen liegt. Wenn ja, wird der Gesamtdurchmesser des Pads in unserem
Beipiel zu (2 * 0.2) + 0.8 mm = 1.2 mm.
Angenommen der Minimumwert ist mit 0.25 mm angegeben, dann wird der vorhin errechnete
Wert von 0.2 mm soweit angehoben, dass dieses Kriterium erfüllt ist. Also ist
die Ringbreite 0.25 mm. Als Pad-Durchmesser ergeben sich dann 1.3 mm.
Sollte beim Errechnen der Ringbreite die erlaubte Maximumgrenze überschritten werden,
wird dieser Wert auf das erlaubte Maß gekappt.
Der Minimumwert gibt im Prinzip, die vom Leiterplattenhersteller tolerierte
Fertigungsgrenze an, daher ist eine Unterschreitung dieses Wertes keinesfalls erlaubt.
Wenn ich einen Wert für Diameter im Package vorgebe, was passiert dann?
Wenn Sie einen Diameter-Wert im Package vorgeben, wird zunächst wieder beim Holen
des Bauteils in das Layout die Ringbreite über den Prozentwert errechnet. Der
errechnete Wert wird mit dem Wert verglichen, der in der Bibliothek vorgegeben ist.
Ist die Restringbreite, die sich aus dem vorgegebenen Durchmesserwert ergibt,
kleiner als der errechnete Wert oder unterschreitet die vorgegebene Restringbreite den
Minimumwert, wird das Pad entsprechend den Design-Regeln vergrößert. Sollte der
vorgegebene Wert den Maximumwert überschreiten, wird das toleriert. Eine automatische
Verkleinerung des Pads erfolgt nicht!
Eine Änderung der Design-Regeln wirkt sich an dieser Stelle direkt auf das Layout
aus! Ändert man die Werte für Restring, sieht man nach einem Klick auf Anwenden
sofort die Auswirkung!
Die Restring-Einstellungen sind für alle Pads im Layout gültig!
Es kann sein, dass der Paddurchmesser im Package-Editor und in der Voransicht des
Device-Editors und des Control Panels nicht genauso dargestellt wird, wie es
letztendlich im Layout sein wird. Erst dort können die Design-Regeln angewendet werden!
12. Im Layer-Setup verwende ich Blind-/Buried-/Micro-Vias. EAGLE zeigt aber alle Vias in allen Signallayern an.
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Standardmäßig werden Vias grün dargestellt. Mit dieser Einstellung ist es jedoch nicht möglich
die verschiedenen Via-Längen zu unterscheiden. Ändert man die Layer-Farbe für den Layer Vias
auf die Hintergrundfarbe, werden die Durchkontaktierungen in den Farben er jeweiligen Signal-Layer
angezeigt. Es ergibt sich eine übersichtlichere Darstellung und man kann erkennen, in welchen Layern
die einzelnen Vias vorhanden bzw. nicht vorhanden sind.
Die Layerfarbe ändert man mit dem DISPLAY-Befehl. Selektieren Sie im Display-Menü den Layer
Vias und klicken Sie auf die Schaltfläche Ändern. Dann ein Klick auf das Feld
Farbe. Selektieren Sie die Hintergrundfarbe. Das ist das erste Farbfeld links in der ersten
Reihe der Farbmatrix. Gegebenenfalls ist noch ein Bildschirmneuaufbau nötig um die Änderung sichtbar
zu machen.
13. Vias und Lötstopmaske - Wie funktioniert das?
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EAGLE erzeugt standardmäßig für jedes Via (natürlich auch für Pads und Vias) eine Lötstopmaske.
Das heißt, das Via ist frei von Lötstoplack. Die Lötstopmaske wird automatisch in den Layern 29,
tStop für die Oberseite und 30, bStop für die Unterseite gezeichnet.
Die Größe der Lötstopmaske kann in den Design-Regeln im Mask-Tab mit dem Parameter
Stop bestimmt werden. Standardmäßig ist ein fester Wert von 4 Mil vorgegeben. Daher ist
der Minimumwert und der Maximumwert jeweils auf 4 gesetzt.
Wenn Sie einen durchmesserabhängigen Wert definieren wollen, können Sie an dieser Stelle einen
Prozentwert vorgeben. Der errechnete Wert kann durch Minimum- und Maximumwerte begrenzt werden.
Um Vias mit Lötstoplack zu bedecken, erlaubt der EAGLE in den Design-Regeln unter Mask, die
Angabe des sogenannten Limits. Hierbei handelt es sich um einen Wert, der sich auf den
Bohrdruchmesser des Vias bezieht. Gibt man zum Beispiel den Wert 0.4 mm an, bedeutet das,
dass alle Vias bis zu einem Bohrdurchmesser von 0.4 mm mit Lötstoplack bedeckt werden. Alle Vias,
die einen größeren Bohrdurchmesser haben, bleiben wie bisher unbedeckt.
Falls man verschiedene, kleiner gebohrte Vias aus dieser Regelung ausnehmen möchte, also diese
wieder frei von Lack haben will, kann man das über den Befehl CHANGE STOP ON | OFF erreichen.
Dieser Befehl funktioniert auch mit Gruppen.
Übrigens: Es ist erlaubt lötstoplackfreie Flächen direkt in den Layer tStop/bStop zu zeichnen.
Es ist aber nicht möglich einzelne, automatisch generierte Lötstopsymbole zu löschen. Hierzu
muss man mit Limit und CHANGE STOP ON | OFF arbeiten.
14. Texte sehen auf der fertigen Platine anders aus als bei mir am Bildschirm! Wie kann das sein?
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EAGLE verwendet und zeigt im Layout-Editor (auch im Schaltplan) standardmäßig eine Proportionalschrift.
Diese kann aber beim Erzeugen von Fertigungsdaten über den CAM-Prozessor nicht dargestellt werden.
Der CAM-Prozessor kann nur mit der EAGLE-internen Vektorschriftart arbeiten. Das Aussehen der Vektorschrift unterscheidet sich jedoch von der Proportionalschrift in Größe und Länge.
Es wird daher empfohlen alle Texte, zumindest diejenigen die in Kupfer-Layern geschrieben werden,
direkt mit der Vektorschrift anzulegen.
Es gibt außerdem die Option Immer Vektor-Schrift im Menü Optionen/Benutzeroberfläche,
die alle Texte - egal wie sie ursprünglich definiert wurden - in der Vektorschrift anzeigt und
auch ausdruckt. Ist diese Option eingeschaltet, sieht man am Bildschirm die Texte genauso wie sie
auch auf der Platine erscheinen werden. Besonders eindrucksvoll sieht man den Unterschied beispielsweise
bei invertierten Texten in Polygonflächen (der Text ist dazu in einem der Restrict-Layer angelegt).
Wenn Sie zum Beispiel die BRD-Datei direkt an einen Leiterplatten-Hersteller geben und dieser die
Fertigungsdaten selbst erzeugt, ist es sehr empfehlenswert die zusätzliche Option
In diese Zeichnung einprägen zu aktivieren. In diesem Fall wird der LP-Hersteller auch an
seinem System alle Texte als Vektorschrift sehen, auch wenn dieser die Option Immer Vektor-Schrift
nicht aktiviert hat.
15. Wie legt man eine Kupferfläche, zum Beispiel für GND, an?
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Um eine Kupferfläche in der Platine zu definieren verwendet man den POLYGON-Befehl
und zeichnet damit die Kontur der Fläche, die gefüllt werden soll. Der Polygonname bestimmt
das Signal, das geführt wird. Nachdem die Kontur geschlossen wurde, benennen Sie das Polygon
mit dem NAME-Befehl. Klicken Sie auf die Umrisslinie und geben Sie den
gewünschten Namen an. RATSNEST berechnet den Polygoninhalt und stellt ihn am Bildschirm
dar. Polygone folgen den Vorgaben aus den Design-Regeln und den Netzklassen.
Ein Polygon wird mit einzelnen Linien gefüllt, die eine bestimmte Linienbreite haben, die aber
nicht zu klein gewählt werden sollte (und niemals 0 sein soll). Je feiner die Linienbreite desto
besser verzweigt sich das Polygon in der Platine, aber denken Sie daran, dass bei der
Erzeugung der Fertigungsdaten mit dem CAM-Prozessor die Datenmenge größer und größer wird.
Typischerweise sollte die Linienbreite für ein Polygon im Bereich der Breite für die
Leiterbahnen liegen. Wählen Sie also bitte einen sinnvollen Wert für Width.
Ein weiterer wichtiger Parameter ist Orphans: Beim Freistellen von Polygonen kann es
passieren, daß das ursprüngliche Polygon in mehrere Teile zerfällt. Falls sich in einem
solchen Teil kein Aufhängepunkt eines Objektes des zugehörigen Signals befindet, entsteht
eine 'Insel' ohne elektrische Verbindung zum zugehörigen Signal. Sollen solche Inseln
(oder 'verwaiste' Flächen) erhalten bleiben, ist der Parameter Orphans auf On zu
setzen. Bei Orphans = Off (default) werden sie eliminiert.
16. RATSNEST berechnet meine Polygon-Fläche nicht. Warum?
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Nachdem Sie ein Polygon in einem Kupferlayer gezeichnet haben, zeigt EAGLE die Polygonkontur.
Um die vollständige Fläche, also auch die Polygonfüllung zu sehen, verwenden Sie den
RATSNEST-Befehl. In machen Fällen kann es sein, dass die Umriss-Linie unverändert
sichtbar bleibt und die Fläche nicht berechnet wird.
Dafür gibt es verschiedene Ursachen:
1. Die Option Ratsnest berechnet Polygone ist ausgeschaltet. EAGLE meldet
in der Statuszeile Polygone wurden nicht berechnet!. In diesem Fall schalten Sie diese
Option über das Menü Optionen/Einstellungen/Verschiedenes ein. Sie können das
auch direkt in der Kommandozeile mit Hilfe des SET-Befehls tun:
SET POLYGON_RATSNEST ON; oder kurz SET POLY ON;
2. Sie haben dem Polygon mit dem NAME-Befehl einen Signal-Namen gegeben, der
im Layout schon vorhanden ist, zum Beispiel GND. Das Polygon wird jedoch nicht
berechnet. Ursache kann sein, dass sich innerhalb der Poylgonkontur keine Anschlußpunkte
(Pad, SMD, Via oder ein WIRE-Knickpunkt) mit diesem Namen befinden. Prüfen Sie das
einfach über den SHOW-Befehl, zum Beispiel mit SHOW GND.
3. Innerhalb des Polygons liegen zwar Punkte, die zum Polygon-Signal gehören,
das Polygon kann diese Punkte aber nicht erreichen. Das kann der Fall sein, wenn die
Linienbreite (Width) für das Polygon oder auch die einzuhaltenden Mindestabstände
(Clearance) in den Design-Regeln oder auch in den Netzklassen so groß gewählt wurden,
dass sich das Polygon nicht fein genug verzweigen kann, um diese Stellen zu erreichen.
Versuchen Sie solche Engstellen im Layout zu vermeiden und prüfen bzw. ändern Sie
die entsprechenden Werte, so dass diese Punkte erreichbar werden.
4. EAGLE (Version 5) meldet Signal 'xxx' enthält ein ungültiges Polygon
und Fehler beim Berechnen der Polygone. In diesem Fall schneidet oder überlappt
sich die Polygonkontur an mindestens einer Stelle. EAGLE zeigt nach dem Abbruch des
RATSNEST-Befehls die Stelle an der der Fehler vorliegt. Modifizieren Sie die
Polygonkontur so, dass das Polygon berechnet werden kann.
Hinweis zum Polygon-Parameter Orphans
Falls kein anschließbares Element innerhalb der Polygonfläche vorhanden ist oder die
Elemente nicht erreicht werden können, wird das Polygon nicht gefüllt, sofern Orphans auf
off gesetzt ist. Wenn Sie Orphans auf on setzen, wird die Fläche
gefüllt, aber es entsteht keine Verbindung zu einem Pad, Via oder Smd.
17. Supply-Layer, Versorgungslagen, Polygone in Innenlagen - Was ist zu beachten?
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Wenn man in Innenlagen Kupferflächen zur Spannungsführung benutzen will, sollte man einige
Dinge beachten und wissen:
Es gibt sogenannte Supply-Layer, die automatisch generiert werden und nur ein einziges Signal
führen können und es gibt Versorgungslagen, die mit Polygonen gezeichnet werden können. EAGLE
versteht unter Supply-Layer eine ganz besondere Art der Innenlage.
Supply-Layer:
Dieser wird durch die Option Supply im DISPLAY-Menü unter Ändern aktiviert. Der Layername
bestimmt das Signal, das geführt wird:
Vergibt man zum Beispiel den Namen GND und aktiviert man Supply, ist der resultierende
Layername $GND. Das kann man auch über den LAYER-Befehl erreichen, zum
Beispiel: LAYER 3 $GND
Was ist das besondere am Supply-Layer?
a) Der Layer wird invertiert dargestellt, d.h. alles was in diesem Layer gezeichnet wird, ist auf der
Platine frei von Kupfer.
b) In diesem Layer gibt es keine Pads und Vias. Es werden an angeschlossenen Elementen ggf. automatisch
Thermal-Symbole, bei isolierten Anschlüssen Isolationsringe, sogenannte Annulus-Symbole generiert.
Die errechneten Größen dieser Symbole kann man in den Design-Regeln im Supply-Tab beeinflussen.
c) Zur Vermeidung von Kurzschlüssen über den Platinenrand zu anderen Layern ist es sinnvoll in kleinem
Abstand zum Rand mit WIRE eine Isolationslinie zu zeichnen.
d) Im Supply-Layer können keine Leiterbahnen gezogen werden (invertierte Darstellung!).
e) Bei der Erzeugung von Fertigungsdaten (z.B. Gerber) darf ein Supply-Layer nur ohne Pads und Vias
ausgegeben werden! Es ist also im CAM-Prozessor nur der Supply-Layer für diesen Schritt aktiviert!
f) Nochmal: Die Layer Pads oder Vias haben nichts mit dieser Innenlage zu tun. Um zu sehen was
in der Innenlage los ist, nur diesen Supply-Layer einblenden und dran denken, dass es sich um eine
invertierte Darstellung handelt.
Innenlage mit Kupferfläche(n) - die "normale" Versorgungslage:
In diesem Fall wird die Innenlage genauso behandelt wie der Top- oder Bottom-Layer. Pads und Vias werden
für die Anbindung der Polygone benötigt. Die Strichstärke des Polygons bestimmt auch die Dicke der
Thermal-Stege von Polygon zu einem Pad oder ggf. einem Via. Polygone folgen den vorgegeben Mindestabständen
aus den Design-Regeln.
Was ist zu beachten?
a) Pads und Vias sind in den Innenlagen grundsätzlich rund und üblicherweise im Durchmesser kleiner als
im Top- oder Bottom-Layer (siehe Einstellungen zu Restring in den Design-Regeln). Bei der Standard-
Einstellung (Layerfarbe für Pads und Vias grün) ist der Unterschied des Durchmessers in Innen- und Außenlayern
nicht sichtbar. Ist also zum Beispiel die Innenlage mit Pads und Vias eingeblendet, scheint der Mindestabstand
nicht eingehalten zu werden. Das ist aber nicht der Fall!
Sinnvoll ist es hier, die Layerfarbe für Pads und Vias auf die Hintergrundfarbe zu stellen (DISPLAY, Ändern,
Farbe). Dann werden die Pads/Vias in der entsprechenden Farbe des eingeblendeten Signallayers gezeichnet.
Man kann dann die Größen- und Formunterschiede in den einzelnen Signallayern gut erkennen.
b) Will man mehrere Signalflächen in einem Layer unterbringen, kann man auch mehrere Polygone mit
unterschiedlichen Namen verwenden. Sinnvoll ist es dann, den Polygonen unterschiedliche Ranks zu geben.
c) In diesem Layer dürfen auch weitere Leiterbahnen verlegt werden. Das/die Polygon(e) halten entsprechende
Mindestabstände ein. Es ist darauf zu achten, dass die Flächen nicht zerteilt werden und keine Luftlinien
übrig bleiben. RATSNEST sollte am Ende der Designphase Nichts zu tun! melden.
18. Bauteile und Bibliotheken suchen und finden
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Im Control Panel im Bibliotheken-Zweig der Baumansicht findet man alle
Bibliotheken, die sich im Bibliothekspfad befinden (Einzustellen im Menü Optionen/Verzeichnisse). Die meisten Bibliotheken haben
eine kurze Beschreibung über den Inhalt, der rechts im Control Panel
angezeigt wird, sobald man auf den Eintrag klickt. Klickt man auf das
+-Zeichen vor dem Bibliotheksnamen, klappt die Bibliothek auf
und man sieht die darin enthaltenen Devices und Packages.
Selektieren Sie einen Eintrag, wird dieser rechts in der Voransicht abgebildet.
Eine weitere, direkte Suchmöglichkeit hat man im ADD-Dialog, also direkt beim
Platzieren der Bauteile in Schaltplan oder Layout. Im Schaltplan-Editor
kann man nach den Devices suchen.
Wer nach einem bestimmten
Package sucht, muss das vom Layout-Editor aus tun.
Achtung: Es werden nur die Bibliotheken berücksichtigt, die mit dem USE-Befehl
vorher geladen wurden. Ob eine Bibliothek geladen ist oder nicht, sieht man
am einfachsten im Control Panel: Ist rechts vom Bibliotheksnamen in der
Baum-Ansicht der Marker grün, ist die Bibliothek geladen. Ist der Marker grau,
ist die Bibliothek nicht geladen und wird bei ADD auch nicht berücksichtigt.
Im ADD-Dialog gibt es unten eine Suchen-Zeile. Geben Sie dort den
Suchbegriff ein. Es ist sinnvoll hier mit Platzhaltern zu arbeiten. Das
Sternchen * steht für eine beliebige Anzahl beliebiger Zeichen, das
Fragezeichen ? für ein einzelnes beliebiges Zeichen. Die Optionen Smd
und Description im ADD-Dialog weiten die Suche auf Bauteile mit
SMD-Pads bzw. auf die Beschreibung der Bauteile aus.
Ist kein passendes Bauteil in einer der Standard-Bibliotheken enthalten, kann
man noch auf die CadSoft Webseite sehen. Im Download-Bereich im
Bibliotheken-Verzeichnis finden Sie zahlreiche Dateien, die von EAGLE-Anwendern
bereitgestellt werden. Andernfalls kann man das Bauteil selbst erstellen.
19. User-Language-Programm (ULP) - Was ist das und wie nutze ich es?
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EAGLE kann Programme ausführen, die in einer C-ähnlichen Programmiersprache
geschrieben sind, der EAGLE-User-Language. Diese Programme liegen immer als
lesbare Textdatei vor. ULPs sind äußerst flexible Werkzeuge wenn es darum geht,
EAGLE-interne Daten zu bearbeiten oder für andere Zwecke aufzubereiten.
EAGLE wird mit zahlreichen ULPs ausgeliefert, die man im Control Panel im Zweig User-Language-Programme findet. Klickt man auf einen der Einträge wird
rechts im Control Panel eine Beschreibung über die Funktion angezeigt.
Keine Sorge! Man braucht keine Programmierkenntnisse um damit zu arbeiten.
Man startet ein Programm einfach mit dem RUN-Befehl, der als Icon in der
Aktionsleiste zugänglich ist oder über das Menü
Datei/ULP ausführen. Je nach Programm wird man dann in
einem Dialog aufgefordert weitere Angaben zu machen oder das Programm verrichtet
ohne weitere Nachfrage seinen Dienst. Wie es genau funktioniert, steht in
der Beschreibung des ULPs.
Wer Programmierkenntnisse mitbringt, kann sich ein ULP mit einem einfachen
Texteditor genauer ansehen und ggf. an seine Wünsche anpassen. Oder auch ein
völlig neues ULP schreiben.
Eine vollständige Beschreibung der User-Language findet man in der Hilfe-Funktion
(Stichwort: User Language).
Im Download-Bereich der CadSoft-Homepage stehen eine Vielzahl von ULPs zum Download bereit.
Verschiedene nützliche Funktionen, die man mit ULPs realisiert hat (kleine
Auswahl):
Bemaßungsfunktion für die Platine -- adimv4_0mm.ulp
Duplizieren von Schaltplan und Layout -- duplicating_v3.zip
Hilfe zur Nutzenerstellung -- panelize.ulp
Ändern von Bibliothekselementen -- change*.ulp
Erzeugen von Bauteilen mit Hilfe von BSDL-Dateien -- make-symbol-device-package-bsdl.ulp
Berechnen von Leiterbahnlängen -- length-ri.ulp
Ändern von Leiterbahnbreiten -- cmd-change-wire-width.ulp
Ändern und Vertauschen von Layern -- cmd-change-swap-layer.ulp
Elemente im Schaltplan oder im Layout in ein bestimmtes Raster verschieben -- snap*.ulp
Einfache Platzierungshilfe für das Layout -- autoplace_v3.ulp
Erstellen einer Bohrlegende im Layout -- drillplan*.ulp
Verkleinerung der Bohrlöcher für Handbohren -- drill-aid.ulp
Erzeugen von Projektbibliotheken -- exp-project-lbr.ulp
Update-Hilfe um Schaltplan und Layout konsistent zu halten -- updateman*.ulp
u.v.m....
Datenexport (Auswahl, Stand Jan. 2007):
Stücklisten mit Datenbankanbindung, im HTML-Format, als RTF-Datei, in Tabellenformat u.a. -- bom*.ulp, part*.ulp
Statistikdaten zu Anzahl der Bohrungen, Pads, Kupferanteil, Signallängen usw. -- statistic-brd.ulp
Daten für Klebemasken -- glue*.ulp
Fräsdaten für Konturfräsen, Prototypenfräsen -- outline.ulp, mill-outlines.ulp
CNC-Aufbereitung d. Bohrdaten und Board-Outline -- b_cnc.ulp
Gcode-Daten für mechanisches Ätzen / Gravieren -- gcode.zip , pcb-gcode.zip
DIF4.0-Format von Digitaltest für Testautomaten -- dif40.ulp
UNIDAT-Format für Test- und Bestückungsautomaten -- unidat.ulp
Daten für Polar GRS500 Flying Probe Testsystem -- eagletogrs.zip
IPC-D-356 für Testautomaten -- ipc-d-356.ulp
Fabmaster-Format für Testautomaten -- fabmst.ulp
ASCII-Daten für Bestückungsautomaten -- mount.ulp, mountsmd.ulp
4qd-Format für SMD-Bestückungsautomaten -- 4quad.ulp
GenCAD für Testautomaten -- gencad.ulp
Daten für Optical Inspection System VISCOM -- viscomnew.ulp
Daten für KiCAD PCB suite -- eagle2kicad*.ulp
3D-Daten zur Weiterverarbeitung in einem MCAD-System (Ideas, SolidWorks...) -- generate_3d_data.ulp
Excellon2-Format -- excellon_2.ulp
Bohrdaten für LPKF Bohrmaschinen -- lpkf_drl.ulp
Bohrdaten im PRO-PAL format für ISEL-Automaten -- paldrill.ulp
Schaltpläne in Windows-Meta-File- (WMF-) Format -- sch2wmf.ulp
DXF -- dxf.ulp
EPS-Format -- epsdraw*.ulp
EAGLE-Schalpläne in Postscript -- eagle2ps*.ulp
PIC-Format zur Doku in Troff oder LaTeX -- pic.ulp
Datenimport (Auswahl):
Netlist in "Protel-Standard"-Format -- netlist_protel.ulp
Protel Netlist in EAGLE-Script für Layouts -- protel2eagle.zip
Orcad Netzliste -- orcad_netlist.ulp
Tango-Netzliste -- import-tango.ulp
Orcad-Schaltpläne -- importbom_and_netlist.zip
Electronic Workbench Daten in EAGLE Script für Layout -- ewb2egl.zip
DDF von Ultiboard PCB, Version 4.80 u. 5.50 -- import-ultiboard-DDF.ulp
BMP -- import-bmp.ulp
Schnittstellen zu andern Programmen (nicht von CadSoft entwickelt):
B2Spice - Simulationssoftware
ELECTRA - Autorouter